Wie kann ich die Sicherheit meines Durchlauferhitzers erhöhen?

Du findest hier praktische Hinweise, damit dein Durchlauferhitzer sicher läuft. Das betrifft Hausbesitzer, Mieter, DIY‑Interessierte und Hausmeister gleichermaßen. Viele Situationen sind vertraut. Der Durchlauferhitzer steht in der Duschnische oder im Hauswirtschaftsraum. Er wird oft lange nicht kontrolliert. Das kann gefährlich werden. Defekte Leitungen oder lose Anschlüsse führen zu Stromschlag. Eine falsch eingestellte Temperatur erhöht das Verbrühungsrisiko. Und undichte Verbindungen verursachen Wasserschäden an Wänden und Böden. Kalkablagerungen können den Wärmetauscher belasten. Das vermindert die Leistung und kann zu Überhitzung führen.

In diesem Ratgeber erfährst du, welche Risiken du selbst erkennen kannst. Du bekommst einfache Prüfungen für den Sicht- und Funktionstest. Du lernst, welche Schutzmaßnahmen sinnvoll sind. Dazu gehören passende Fehlerstromschutzschalter, korrekte Erdung und Temperatursicherungen. Ich zeige dir auch, wie du Verbrühungen verhinderst. Und ich erkläre, wann eine Reparatur ansteht und wann du einen Fachbetrieb rufen solltest. Am Ende findest du eine kleine Checkliste für regelmäßige Kontrollen. So weißt du genau, was zu tun ist und was du besser Profis überlässt. Die folgenden Abschnitte sind praxisorientiert und für technisch interessierte Einsteiger verständlich geschrieben.

Sicherheitsmaßnahmen bewerten und priorisieren

Bevor du Maßnahmen auswählst, ist es wichtig zu wissen, welche Risiken vorhanden sind. Ein defekter Anschluss kann Stromschlag auslösen. Eine zu hohe Austrittstemperatur führt zu Verbrühungen. Undichte Stellen können zu Wasserschäden führen. Die folgenden Empfehlungen helfen dir bei der Abwägung. Sie erklären den Nutzen einzelner Maßnahmen. Und sie geben Hinweise zu Aufwand und typischen Kosten. So kannst du entscheiden, was du selbst prüfen kannst. Und was ein Elektriker übernehmen sollte.

Maßnahme Nutzen Typische Kosten und Nutzenbewertung
FI/LS‑Schalter oder RCBO (RCD + Sicherung)
Schützt vor lebensgefährlichen Fehlerströmen. Trennt Versorgung bei Fehler. Empfohlen ist ein FI mit 30 mA für Personenschutz. RCBO kombiniert Leitungsschutz und Fehlerstromschutz in einer Einheit. Einbau durch Elektriker etwa 150 bis 400 Euro. Hoher Nutzen. Gilt als Pflichtmaßnahme in vielen Fällen nach DIN VDE 0100.
Temperaturbegrenzung / Thermostat und thermostatische Mischarmatur
Reduziert Verbrühungsrisiko. Hält konstante Wassertemperatur. Besonders wichtig bei Kinder- oder Pflegehaushalten. Thermostat im Gerät meist vorhanden. Externe Mischarmatur circa 60 bis 250 Euro zuzüglich Montage. Sehr hoher Nutzen bei Verbrühungsgefahr.
Druckentlastung / Sicherheitsventile
Schützt vor Druckaufbau in geschlossenen Systemen. Verhindert Schäden am Gerät und an Rohrleitungen. Relevanz abhängig von Anschlussart. Sicherheitsventil 30 bis 120 Euro. Montageaufwand mittel. Sinnvoll, wenn geschlossene Systeme oder Rückschlagventile vorhanden sind.
Fachgerechte Installation und Erdung
Stellt korrekte Anschlusswerte sicher. Vermeidet lose Leitungen und Überhitzung. Gewährleistet normgerechte Schutzmaßnahmen. Elektrikerstunde 50 bis 100 Euro. Einmalig, aber entscheidend. Sehr hoher Nutzen. Einbau nach DIN VDE 0100 empfohlen.
Schutzart (IP) und Geräteplatzierung
Schutz gegen Eindringen von Wasser. Wichtig bei Aufstellung im Bad oder nahe der Dusche. Reduziert Kurzschlussrisiko. Geräte mit höherer Schutzart teurer. Austauschkosten 200 bis 600 Euro. Nutzen hoch bei feuchten Aufstellorten. Mindestens IPX4 je nach Zone prüfen.
Regelmäßige Wartung und Entkalken
Verlängert Lebensdauer. Verhindert Überhitzung durch Kalk. Reduziert Folgeschäden und Ausfallrisiko. Selbst durchführbar mit Kits oder Fachbetrieb 50 bis 200 Euro pro Service. Gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis.
Temperatur- und Drucküberwachung
Zusätzliche Absicherung bei älteren Geräten. Misst Abweichungen frühzeitig. Kann automatische Abschaltung ermöglichen. Einfachere Messgeräte 20 bis 80 Euro. Installationen mit Abschaltsystemen teurer. Empfehlenswert bei Unsicherheit über Gerätezustand.

Fazit

Beginne mit den Grundlagen. FI/LS oder RCBO und fachgerechte Erdung haben die höchste Priorität. Temperaturschutz schützt Menschen. Druckentlastung ist situativ wichtig. Wartung und IP‑Schutz reduzieren langfristige Risiken. Viele Maßnahmen sind kosteneffizient. Manche erfordern einen Elektriker. Wenn du unsicher bist, dokumentiere den Zustand des Geräts und lasse eine Fachperson prüfen. So triffst du sichere und wirtschaftliche Entscheidungen.

Häufige Fragen zur Sicherheit

Empfehlung
* Anzeige
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Wie teste ich den FI-Schalter richtig?

Drücke die mit „Test“ oder „T“ gekennzeichnete Taste am FI bzw. RCD. Der FI muss sofort auslösen und die Stromversorgung unterbrechen. Schalte den FI danach wieder ein und wiederhole den Test regelmäßig, idealerweise einmal im Monat. Löst er nicht aus, lass einen Elektriker prüfen.

Wann sollte ich definitiv einen Elektriker rufen?

Rufe einen Elektriker bei Brandgeruch, sichtbaren Beschädigungen an Leitungen oder bei wiederholtem Auslösen von Sicherungen. Auch bei Wasser am Gerät oder bei fehlendem Schutzleiter ist Fachwissen nötig. Bauarbeiten am Anschluss oder Austausch des Geräts gehören immer in professionelle Hände.

Wie vermeide ich Verbrühungen mit dem Durchlauferhitzer?

Stelle die maximale Auslauftemperatur niedrig ein oder montiere eine thermostatische Mischarmatur. Messe die Temperatur mit einem Thermometer und passe sie an Kinder oder ältere Personen an. Teste regelmäßig, ob die eingestellte Temperatur wirklich eingehalten wird.

Wie oft sollte der Durchlauferhitzer gewartet werden?

Führe monatliche Sichtprüfungen auf Lecks und ungewöhnliche Geräusche durch. Entkalke je nach Wasserhärte alle ein bis drei Jahre. Eine vollständige Inspektion durch einen Fachbetrieb empfiehlt sich mindestens alle ein bis zwei Jahre.

Kann ich selbst an elektrischen Teilen des Geräts arbeiten?

Nur wenn du eine entsprechende Qualifikation hast. Ansonsten ist das Risiko von Stromschlag oder Folgeschäden zu groß. Isoliere Spannungen immer am Sicherungskasten und lass alle Elektroarbeiten von einem zugelassenen Elektriker ausführen.

Pflege- und Wartungstipps, die die Sicherheit erhöhen

Sichtkontrollen regelmäßig durchführen

Schau einmal im Monat auf das Gerät, die Anschlüsse und die Umgebung. Achte auf Feuchtigkeit, Korrosion oder verbrannte Geruchsspuren. Bei Auffälligkeiten rufst du sofort einen Elektriker.

Empfehlung
* Anzeige
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Entkalken nach Wasserhärte

Entkalke den Durchlauferhitzer je nach Wasserhärte alle ein bis drei Jahre. Stark kalkhaltiges Wasser kann häufigeres Entkalken erfordern. Bei eingebauten Wärmetauschern oder hartnäckigen Ablagerungen solltest du einen Fachbetrieb beauftragen.

Schutzschalter prüfen

Teste den FI bzw. RCD einmal im Monat mit der Test-Taste. Der Schalter muss sofort auslösen und sich wieder einschalten lassen. Löst er nicht oder nur verzögert aus, lässt du das von einem Elektriker überprüfen.

Leitungen und Anschlussklemmen kontrollieren

Untersuche Kabel auf Risse, freiliegende Leiter und lose Schrauben einmal pro Jahr. Wärmebild-Checks oder Messungen sollte ein Fachbetrieb durchführen, wenn du erhöhte Temperaturen oder Wackelkontakte vermutest. Bei Unsicherheit an den elektrischen Anschlüssen überlässt du die Arbeit dem Profi.

Temperatur kontrollieren und Mischarmatur nutzen

Prüfe regelmäßig die Austrittstemperatur am Zapfhahn. Nutze eine thermostatische Mischarmatur oder begrenze die Höchsttemperatur im Gerät, um Verbrühungen zu vermeiden. Bei unregelmäßiger Temperatur oder Ausreißern rufst du einen Fachbetrieb.

Wartungsintervall dokumentieren und Service planen

Führe ein einfaches Wartungsheft mit Datum und Befunden. Lass eine vollständige Inspektion alle ein bis zwei Jahre von einem zertifizierten Betrieb durchführen. Sofortiger Fachbetrieb ist nötig bei Lecks, Brandgeruch oder wiederholtem Auslösen von Sicherungen.

Kauf-Checkliste für den neuen Durchlauferhitzer

  • Nennleistung und Durchfluss
    Prüfe die Nennleistung in kW und die maximale Durchflussmenge des Geräts. Zu geringe Leistung liefert bei mehreren Zapfstellen nicht genug heißes Wasser, zu hohe Leistung erfordert stärkere Elektroinstallation.
  • Schutzfunktionen
    Achte auf Angaben zu Temperaturbegrenzung und automatischer Abschaltung bei Überhitzung. Stelle außerdem sicher, dass ein FI bzw. RCBO vorgesehen oder vorhanden ist, um Fehlerströme abzusichern.
  • Montageart und Aufstellort
    Wähle das Modell passend zur Montageart, etwa Untertisch, wandhängend oder freistehend. Der Aufstellort bestimmt die Anforderungen an Abstand, Befestigung und Zugänglichkeit für Wartung.
  • Schutzart und Normen
    Beachte die Schutzart nach EN 60529 und wähle für Nasszonen mindestens IPX4 oder höher. Achte zusätzlich auf die CE-Kennzeichnung und gegebenenfalls ein VDE-Prüfzeichen als Hinweis auf geprüfte Sicherheit.
  • Wasserqualität
    Berücksichtige die lokale Wasserhärte und die Entkalkungsmöglichkeiten des Geräts. Modelle mit leicht zugänglichen Wärmetauschern oder integriertem Entkalkungskonzept sind wartungsfreundlicher.
  • Service und Ersatzteile
    Informiere dich über Garantieumfang, Servicepartner und Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Kurze Reaktionszeiten des Herstellers reduzieren Ausfallrisiken bei sicherheitsrelevanten Bauteilen.
  • Elektrische Anschlussbedingungen
    Lass vor dem Kauf die erforderliche Absicherung und Leitungslänge vom Elektriker prüfen. Bei hohen Leistungen sind oft separate Stromkreise oder besondere Schutzschalter vorgeschrieben; das sollte im Angebot stehen.

Sichere Sichtprüfung und Funktionscheck in Schritten

  1. Vorbereitung und Sicherheitsmaßnahmen Schalte die Stromzufuhr am Sicherungskasten für den entsprechenden Stromkreis ab. Hänge bei Bedarf einen Hinweis an den Sicherungskasten, damit niemand versehentlich einschaltet. Verwende, wenn vorhanden, ein berührungsloses Spannungsprüfgerät, um sicherzustellen, dass keine Spannung mehr anliegt.
  2. Äußere Sichtprüfung Untersuche das Gehäuse auf Risse, Verfärbungen oder Brandspuren. Prüfe Leitungen und Kabel auf Beschädigungen, lose Klemmen und Korrosion. Achte auf Wasserflecken, Tropfen oder feuchte Stellen an Gerät und Wand.
  3. Wasseranschlüsse und Dichtheit Kontrolliere alle Verschraubungen auf Undichtigkeiten. Öffne den Gerätezulauf leicht und beobachte, ob Wasser austritt. Bei sichtbaren Lecks Gerät stromlos lassen und einen Installateur rufen.
  4. FI‑/RCD‑Test Schalte den Strom wieder ein und drücke die Testtaste am FI. Der FI muss sofort auslösen. Schalte ihn wieder ein und dokumentiere das Ergebnis. Löst der FI nicht aus, schalte den Strom wieder ab und lass die Anlage von einem Elektriker prüfen.
  5. Temperatur‑ und Durchflussprüfung Stelle den Zapfhahn auf heiß und messe die Temperatur mit einem Thermometer. Variiere den Durchfluss und achte auf stabile Temperaturregelung. Große Temperaturschwankungen oder fehlende Erwärmung deuten auf ein Problem hin.
  6. Geräusch‑ und Geruchstest Höre auf ungewöhnliche Geräusche beim Betrieb wie Klopfen oder Surren. Rieche nach verbranntem Geruch, was auf elektrische Probleme hinweisen kann. Bei ungewöhnlichen Befunden sofort den Strom abschalten und einen Fachbetrieb informieren.
  7. Erdungs- und Anschlussprüfung bei Unsicherheit Sichtbarkeit der Schutzleiterverbindung kannst du prüfen. Messungen zur Erdungswiderstandskontrolle oder zur Überprüfung von Anschlusswerten müssen durch einen Elektriker erfolgen. Lass diese Messungen durchführen, wenn du Zweifel an der Anschlussqualität hast.
  8. Dokumentation und weitere Schritte Notiere Datum, Befunde und durchgeführte Tests im Wartungsheft. Plane bei Auffälligkeiten einen Termin mit Elektriker oder Installateur. Bei Arbeiten an elektrischen Bauteilen greife niemals selbst ohne Qualifikation ein.

Wichtiger Hinweis: Öffnen, Reparieren oder Messen an spannungsführenden Bauteilen darf nur ein zugelassener Elektriker durchführen. Wenn du dir unsicher bist, beende den Test und hole professionelle Hilfe.

Fehler finden und schnell beheben

Bei Problemen mit dem Durchlauferhitzer helfen gezielte Prüfungen oft weiter. Die folgende Tabelle zeigt typische Fehler, mögliche Ursachen und praktische Checks. Viele Schritte kannst du selbst durchführen. Bei elektrischen oder schweren Wasserschäden rufst du aber einen Fachbetrieb.

Problem Ursache Lösung / Praktischer Check
Kein warmes Wasser
Stromkreis abgeschaltet oder FI ausgelöst. Defektes Heizelement oder kein genügender Durchfluss. Prüfe, ob Sicherung und FI eingeschaltet sind. Teste andere Stromkreise im Haus. Reduziere die Zapfmenge um den Durchfluss zu erhöhen. Gerät bleibt kalt? Elektriker oder Kundendienst anrufen.
Gerät schaltet bei Nutzung ab
Überlastete Absicherung. Fehlerstrom oder Überhitzung durch Kalk oder schlechte Belüftung. Schalte andere große Verbraucher aus und teste erneut. Prüfe, ob der FI ausgelöst hat. Hör auf ungewöhnliche Geräusche. Bei wiederholtem Abschalten Fachbetrieb beauftragen.
Tropfende Anschlüsse
Dichtungen, Verschraubungen oder Gewinde undicht. Korrosion an Rohrverbindungen. Schließe die Zuleitung und trockne die Stellen ab, um Leckquellen zu lokalisieren. Ziehe Verschraubungen nach, wenn du geübt bist. Bei sichtbaren Rissen oder weiterem Tropfen Wasser abstellen und Installateur rufen.
Wasser ist zu heiß oder schwankt stark
Defekter Thermostat, fehlende Mischarmatur oder falsche Temperatureinstellung. Miss die Austrittstemperatur mit einem Thermometer. Prüfe die Einstellung am Gerät. Nutze eine thermostatische Mischarmatur, wenn Kinder oder ältere Personen im Haushalt sind. Bei unkontrollierbarer Temperatur Fachbetrieb einschalten.
Starke Geräusche oder Leistungseinbußen
Kalkablagerungen im Wärmetauscher oder Luft im System. Verstopfte Siebe oder Filter. Spüle per Zapfung Luft aus dem System und reinige Zulaufsiebe. Entkalke das Gerät je nach Wasserhärte. Bei hartnäckigen Ablagerungen den Kundendienst beauftragen.

Wenn einfache Checks keine klare Ursache zeigen, zögere nicht, einen Elektriker oder Installateur zu beauftragen. Elektrische Fehler und größere Lecks bergen hohe Risiken. Fachleute sichern die Anlage sachgerecht und nachhaltig.

Gesetze und Normen, die du kennen solltest

Empfehlung
* Anzeige
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Wichtige Normen und Kennzeichnungen

Für elektrische Installationen gilt die DIN VDE 0100 als zentrale Normenreihe. Sie regelt Schutzmaßnahmen, Erdung und die Anforderungen an Niederspannungsanlagen. Achte beim Gerät auf CE‑Kennzeichnung und möglichst ein VDE‑Prüfzeichen. Die Schutzart nach DIN EN 60529 (IP‑Code) gibt Auskunft, ob ein Gerät für feuchte Zonen geeignet ist.

Wer darf was machen

Elektroarbeiten und Änderungen an festen Anschlüssen dürfen nur von einer Elektrofachkraft ausgeführt werden. Das gilt für Installation, Änderung und sicherheitsrelevante Messungen. Als Besitzer kannst du Sichtprüfungen und einfache Tests durchführen. Messungen zur Erdung oder Isolationsprüfung gehören in die Hände von Fachleuten.

Pflichten von Vermietern

Vermieter müssen die Mietsache in einem nutzbaren und sicheren Zustand erhalten. Praktisch bedeutet das, dass elektrische Anlagen funktionsfähig und sicher sein müssen. Bei Übergabe an neue Mieter sind Mängel zu beseitigen. Dokumentiere Prüfungen und Reparaturen. Das vereinfacht Nachweise gegenüber Mietern.

Praktische Beispiele zur Einhaltung

Lass alle ein bis zwei Jahre eine Inspektion durch eine Elektrofachkraft durchführen oder nutze den E‑Check. Führe ein einfaches Wartungsheft mit Datum, Befund und Rechnungen. Teste den FI monatlich mit der Testtaste und notiere das Ergebnis. Bewahre Bedienungsanleitung und Konformitätserklärungen des Geräts auf.

Konsequenzen und Haftung

Bei unsachgemäßer Installation drohen Haftungsansprüche und Probleme mit Versicherungen. Im Schadensfall kann fehlende Dokumentation gegen dich gelten. Deshalb ist eine fachgerechte Installation und regelmäßige Dokumentation nicht nur sicher, sondern auch rechtlich sinnvoll.