Wie oft sollte ich die Filter eines Durchlauferhitzers wechseln?

Als Hausbesitzer, Mieter oder handwerklich interessierter Hobby‑Schrauber kennst du sicher die Situationen, in denen das Wasser nicht mehr so kommt wie gewohnt. Kalkablagerungen an Duschköpfen sind ein Klassiker. Plötzlich spürst du weniger Wasserdruck. Die Temperatur schwankt beim Kochen. Oder du bist unsicher, ob dein Durchlauferhitzer überhaupt gewartet wurde. Solche Hinweise deuten oft auf verschmutzte oder verkalkte Filter im Gerät hin.

Ein regelmäßiger Filterwechsel verhindert eine Reihe konkreter Probleme. Er hält den Wasserdruck stabil. Er sorgt dafür, dass die Heizleistung konstant bleibt. Er reduziert das Risiko für Korrosion und verlängert die Lebensdauer der Heizelemente. Saubere Filter verbessern auch die Hygiene, weil sie grobe Partikel und Rost zurückhalten. In Mehrparteienhäusern vermeidest du dadurch auch Ärger mit Nachbarn über veränderte Wasserqualität.

In diesem Ratgeber lernst du, wie oft du die Filter wechseln solltest. Du erfährst, wie du sichtbare Verschmutzung erkennst. Du bekommst klare Empfehlungen abhängig von Wasserhärte und Nutzungsverhalten. Es gibt eine einfache Schritt‑für‑Schritt‑Anleitung für den Filterwechsel. Und du erfährst, wann ein Profi nötig ist.

Im folgenden Teil erkläre ich zuerst, warum Filter im Durchlauferhitzer wichtig sind. Dann zeige ich dir Prüfmethoden und Wechselintervalle. Zum Schluss gibt es praktische Tipps für Ersatzteile und Fehlerbehebung.

Filtertypen und Wechselintervalle

Filter in Durchlauferhitzern haben unterschiedliche Aufgaben. Manche halten grobe Partikel zurück. Andere verhindern Kalkablagerungen oder verbessern den Geruch. Welcher Filter verbaut ist, bestimmt die Pflege und das Wechselintervall. In Regionen mit hartem Wasser verschmutzen Filter schneller. Das senkt den Wasserdruck und reduziert die Heizleistung. Im Folgenden findest du eine Übersicht der gängigen Filtertypen. Die Tabelle zeigt Material, typische Lebensdauer, Einfluss der Wasserhärte, sichtbare Wechselanzeichen sowie Vor- und Nachteile. So erkennst du, welche Wartung für dein Gerät sinnvoll ist.

Filtertyp Material Übliche Lebensdauer / Wechselintervall Einfluss von Wasserhärte Typische Anzeichen für Wechsel Vorteile Nachteile
Feinmaschiges Sieb / Einlaufkorb Edelstahl oder Kunststoffgeflecht Reinigung alle 6 bis 12 Monate. Austausch nur bei Beschädigung. Starke Verkalkung oder viele Partikel führen zu schneller Verstopfung. Wasserdruck sinkt. Sichtbare Ablagerungen am Sieb. Einfach zu reinigen. Kein Verbrauchsmaterial nötig. Bei starkem Abrieb muss das Sieb eher ersetzt werden.
Sedimentfilter (PP-Kartusche) Polypropylen-Faser Wechsel alle 6 bis 24 Monate je nach Verschmutzung. Bei hartem oder stark verschmutztem Wasser kürzere Lebensdauer. Trübung, sinkender Druck, sichtbare Schmutzablagerungen. Schützt Heizelemente effektiv vor Partikeln. Regelmäßige Kosten für Ersatzkartuschen.
Aktivkohlefilter Granulat oder Block aus Aktivkohle Wechsel alle 6 bis 12 Monate bei Trinkwasseranschluss. Wasserhärte hat weniger Einfluss. Organische Belastung reduziert Lebensdauer. Geruchs- oder Geschmacksänderung. Sichtbare Verfärbung möglich. Verbessert Geschmack und Geruch. Filtert Chlor und organische Stoffe. Kann den Durchfluss etwas verringern. Nicht primär gegen Kalk.
Polyphosphat-Kartusche / Kalkinhibitor Polyphosphat-Kristalle in Kunststoffgehäuse Wechsel alle 3 bis 12 Monate, abhängig von Härte und Verbrauch. Sehr anfällig. Härteres Wasser benötigt häufigeren Wechsel. Zunehmende Kalkablagerung im Gerät trotz Kartusche. Kristalle sind verbraucht. Reduziert Kalkanlauf auf Heizelementen. Einfache Handhabung. Wirkt nicht wie eine Enthärtung. Verbrauchsmaterial nötig.
Ionenaustauscher / Kompakt-Wasserenthärter Harcodierte Harzperlen in Kartusche oder Anlage Austausch oder Regeneration nach Kapazität, oft 6 bis 24 Monate. Härte reduziert Lebensdauer deutlich. Regenerierbare Systeme sind langlebiger. Anhaltend weniger Kalk. Wenn nicht, ist das Harz erschöpft. Effektive Enthärtung. Schützt Geräte langfristig. Kosten und Platzbedarf höher. Regelmäßige Pflege nötig.
Magnetische oder elektronische Entkalker Magnetspulen oder elektronische Module Keine Kartusche. Kontrolle jährlich empfohlen. Wirkung bei sehr hartem Wasser eingeschränkt. Forschung uneinheitlich. Bei fehlender Wirkung bleiben Kalkprobleme bestehen. Kein Verbrauchsmaterial. Einfache Nachrüstung möglich. Wirkung nicht gesichert. Keine sofortige Reinigungseffekte.

Kurzes Fazit und praktische Empfehlung

Für die meisten Haushalte ist das regelmäßige Reinigen des Einlaufsiebs und der Austausch von Sedimentkartuschen ausreichend. Bei weichem Wasser genügen längere Intervalle. Bei hartem Wasser solltest du Sedimentfilter alle 6 bis 12 Monate wechseln. Polyphosphat-Kartuschen sind eine sinnvolle Ergänzung, wenn du keine komplette Enthärtungsanlage hast. Ionentauscher bieten den besten Schutz vor Kalk, sind aber teurer in Anschaffung und Pflege.

Prüfe das Handbuch deines Durchlauferhitzers. Beachte Herstellervorgaben für Filterwechsel. Lege dir ein kleines Vorratspaket mit Ersatzdichtungen und einer Kartusche an. So bist du auf einen schnellen Wechsel vorbereitet und vermeidest teure Folgeschäden.

Welche Wechselintervalle passen zu deiner Situation

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Haushaltsgröße

In Single‑Haushalten ist der Wasserverbrauch geringer. Das bedeutet oft längere Intervalle. Ein feinmaschiges Einlaufsieb reicht meist mit einer Reinigung alle 12 Monate. Sedimentkartuschen kannst du in vielen Fällen alle 12 bis 24 Monate wechseln.

In Familienhaushalten mit mehreren Duschen und regelmäßiger Nutzung sind Filter stärker belastet. Hier empfehle ich Sedimentfilter alle 6 bis 12 Monate. Polyphosphatkartuschen in Regionen mit hartem Wasser sollten alle 3 bis 6 Monate überprüft und bei Bedarf gewechselt werden. Einlaufsiebe solltest du halbjährlich kontrollieren.

Wasserhärte

Bei weichem Wasser reichen längere Intervalle. Bei hartem Wasser verkalken Filter und Heizelemente schneller.

Praktischer Tipp Für harte Wasserbereiche gilt: öfter wechseln und zusätzlich eine Kalkinhibitor‑Lösung oder ein Enthärter in Betracht ziehen. Das schützt das Gerät und reduziert Reparaturkosten.

Nutzerverhalten

Häufiges Duschen oder Nutzung von Warmwasser für Wäsche und Küche erhöht die Belastung. Dann sind kürzere Wechselintervalle sinnvoll. Bei seltenem Gebrauch prüfe die Anlage mindestens einmal jährlich. Stagnierendes Wasser kann zu Verfärbungen und Geruchsbildung führen. Spüle Wasserleitungen nach längeren Standzeiten einmal durch.

Wohnsituation: Mieter vs. Eigentümer

Als Mieter klärst du zuerst mit dem Vermieter, welche Wartungsarbeiten du selbst durchführen darfst. Kleinere Maßnahmen wie Siebreinigung sind oft erlaubt. Ersatz von fest eingebauten Komponenten solltest du nicht alleine vornehmen. Dokumentiere Durchführungen per Foto.

Als Eigentümer trägst du die Verantwortung für Wartung und Kosten. Halte ein kleines Ersatzpaket bereit. Ein Wartungsplan mit Terminen zahlt sich aus. Bei Vermietung ist regelmäßige Wartung ein guter Schutz gegen Haftungsfälle und Beschwerden.

Spezielle Empfehlungen

Seniorenhaushalte: Bevorzuge einfache, sichere Lösungen. Lass bei Unsicherheit einen Handwerker kommen. Ein häufiger Check durch Dritte kann Ausfälle verhindern.

Vermieter: Lege feste Intervalle fest und protokolliere sie. Nutze langlebige Komponenten wie Edelstahl­siebe. So reduzierst du Baustellen und Reklamationen.

Gelegentliche Nutzer: Jahreskontrolle reicht meist. Achte auf Geruch, Farbe und Druck. Spüle Leitungen nach längeren Pausen.

Technisch versierte Anwender: Prüfe zusätzlich mit einem Druckmesser oder TDS‑Messgerät. Installiere bei Bedarf einen Vorfilter oder eine Komplett‑Enthärtungsanlage. Tausche Dichtungen beim Filterwechsel und halte passende Ersatzteile bereit.

Kurz zusammengefasst Passe Intervalle an Verbrauch und Wasserhärte an. Kontrolliere regelmäßig Sichtzeichen wie Druckabfall, Trübung oder Kalk an Duschköpfen. Bei Zweifeln setze lieber auf kürzere Intervalle oder professionelle Hilfe.

Entscheidungshilfe: Wann solltest du den Filter wechseln?

Wenn du unsicher bist, hilft eine klare Abfolge von Fragen und einfachen Tests. So triffst du eine informierte Entscheidung. Kleine Maßnahmen kosten wenig und geben schnell Gewissheit.

Wichtige Leitfragen

Wie hart ist dein Wasser? Informiere dich beim Wasserversorger oder nutze Teststreifen. Bei mittlerer bis hoher Härte sind kürzere Intervalle sinnvoll. Das bedeutet typischerweise alle 6 bis 12 Monate statt 12 bis 24 Monate.

Wie intensiv wird Warmwasser genutzt? Häufige Nutzung erhöht Belastung und Verschmutzung. Haushalte mit mehreren Duschen oder häufiger Wäsche brauchen kürzere Wechselintervalle.

Was sagt das Herstellerhandbuch? Hersteller geben oft konkrete Intervalle oder Hinweise zu Filtertypen. Halte dich daran. Bei Abweichungen suche Rat beim Kundendienst.

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Umgang mit Unsicherheiten

Die Wasserhärte lässt sich einfach messen. Teststreifen sind günstig und geben schnelle Orientierung. Wenn das Budget knapp ist, priorisiere Reinigung des Einlaufsiebs und Sedimentfilter. Teure Enthärtungsanlagen sind optional. Wenn dein Gerät noch Garantie hat, überprüfe Bedingungen vor Eigenarbeiten.

Praktische Vorgehensweise

Führe einen Probewechsel durch. Tausche einen Sedimentfilter oder reinige das Sieb. Beobachte Wasserdruck, Trübung und Geruch zwei bis vier Wochen. Dokumentiere Datum, Filtertyp und Fotos. Wenn sich nichts verbessert oder Probleme auftreten, ziehe einen Profi hinzu.

Kurz gesagt Miss Wasserhärte. Prüfe dein Nutzungsverhalten. Folge Herstellerangaben. Nutze Probewechsel und Dokumentation, um das passende Intervall festzulegen.

Häufige Fragen zum Filterwechsel

Wie erkenne ich, dass der Filter gewechselt werden muss?

Typische Anzeichen sind sinkender Wasserdruck, trübes Wasser oder schwankende Temperaturen. Sichtbare Ablagerungen am Sieb oder Verfärbungen an der Kartusche sind weitere Hinweise. Vergleiche die Symptome mit dem Abschnitt Filtertypen und Wechselintervalle für konkrete Details.

Kann ich den Filter selbst wechseln?

Viele Filter wie Einlaufsiebe und Sedimentkartuschen kannst du selbst wechseln. Schalte vorher Wasserzufuhr und Strom ab und dokumentiere Zustand und Austausch per Foto. Bei Unsicherheit oder wenn das Gerät unter Garantie steht, hole einen Fachbetrieb hinzu. Sieh dir die Entscheidungshilfe an für praktische Schritte.

Wie beeinflusst die Wasserhärte das Wechselintervall?

Härteres Wasser verkürzt die Lebensdauer von Filtern und erhöht Kalkablagerung. Teststreifen oder die Auskunft des Wasserversorgers geben dir die Härteklasse. In harten Regionen solltest du häufiger prüfen und kürzere Intervalle wählen. Details findest du im Kapitel Welche Wechselintervalle passen zu deiner Situation.

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Was kostet ein Filterwechsel?

Eine Ersatzkartusche kostet meist zwischen etwa 5 und 50 Euro, je nach Typ und Qualität. Kommt ein Monteur, liegen die Gesamtkosten je nach Aufwand oft zwischen etwa 50 und 200 Euro. Preise variieren stark je nach Region und Gerät. Vergleiche Kosten und Aufwand mit den Hinweisen im Kapitel zu Ersatzteilen und Wartung.

Was tun, wenn Probleme nach dem Wechsel bleiben?

Wenn Druck, Trübung oder Geräusche bestehen bleiben, kann die Ursache tiefer liegen. Kalk an Heizelementen, defekte Sensoren oder Leitungsschäden sind mögliche Gründe. Beobachte das System einige Tage und dokumentiere Veränderungen. Wenn sich nichts bessert, lass das Gerät von einem Fachbetrieb prüfen.

Kauf-Checkliste für Ersatzfilter und neue Geräte

  • Prüfe die Kompatibilität mit deinem Gerät. Notiere Modellbezeichnung und Hersteller und vergleiche sie mit der Ersatzteilnummer oder dem Datenblatt.
  • Achte auf die Filterfeinheit in µm. Feinere Filter halten kleinere Partikel zurück, können aber den Durchfluss stärker reduzieren.
  • Wähle ein resistentes Material wie Edelstahl bei Sieben oder robuste Kunststoffe bei Kartuschen. Achte auf Temperatur- und Druckangaben des Filters.
  • Kontrolliere Verfügbarkeit und Ersatzteilversorgung. Ein leicht erhältlicher Filter spart Zeit und Kosten bei künftigen Wechseln.
  • Rechne Gesamtkosten inklusive Dichtungen und Versand. Günstige Kartuschen können auf Dauer teurer werden, wenn sie häufiger wechseln müssen.
  • Beurteile die Montagefreundlichkeit. Idealerweise sind Dichtungen enthalten und der Wechsel ist ohne Spezialwerkzeug möglich.
  • Bei Neukauf eines Durchlauferhitzers prüfe eingebaute Vorfilter, den Wartungszugang und die dokumentierten Wechselintervalle. Achte außerdem auf Leistung in kW und Energieeffizienz für deine Nutzungsanforderungen.

Praktische Pflege- und Wartungstipps

Regelmäßige Sichtprüfung

Führe alle ein bis drei Monate eine Sichtprüfung des Einlaufsiebs und der Kartusche durch. Achte auf Ablagerungen, Verfärbungen und Risse. Vorher ist der Druck oft niedrig, danach steigt er normalerweise wieder an.

Spül- und Betriebsintervalle

Spüle Leitungen nach längeren Stillstandzeiten mindestens eine Minute durch, besser zwei bis drei Minuten. Bei regelmäßiger Nutzung reicht ein monatliches kurzes Durchspülen. Ein kurzer Testlauf zeigt schnell, ob Trübung oder Geruch bleiben.

Maßnahmen bei hartem Wasser

In Regionen mit hoher Wasserhärte kontrolliere Sedimentfilter und Polyphosphatkartuschen häufiger, zum Beispiel alle drei bis sechs Monate. Erwäge einen Vorfilter oder einen Ionenaustauscher, wenn du ständig Kalkprobleme hast. Andernfalls nimmt die Kalkbildung zu und die Heizleistung leidet.

Dichtungen und Montage

Wechsle Dichtungen bei jedem Filtertausch mit und verwende passende Ersatzringe aus dem Handel. Eine intakte Dichtung vermeidet Leckagen und unerwartete Kosten. Halte Ersatzdichtungen bereit, damit ein schneller Wechsel möglich ist.

Dokumentation und Kontrolle

Führe ein einfaches Wartungsheft oder digitale Fotos mit Datum. Notiere Wechselintervalle, Filtertyp und Beobachtungen wie Druck oder Geruch. Wenn ein Probewechsel keine Verbesserung bringt, suche professionelle Hilfe.

So wechselst du den Filter fachgerecht

Die Anleitung richtet sich an technisch versierte Laien. Lies das Handbuch deines Geräts zuerst. Halte passende Ersatzteile und Werkzeug bereit und dokumentiere den Vorgang mit Fotos.

  1. Strom abschalten Schalte die Sicherung des Durchlauferhitzers am Verteiler aus und prüfe mit einem Spannungsprüfer, dass keine Spannung mehr anliegt. Warnung: Arbeite niemals am Gerät, solange Strom anliegt.
  2. Wasserzufuhr schließen Schließe das Hauptventil oder das Absperrventil am Gerät. Öffne danach einen Warmwasserhahn, um den Druck zu reduzieren.
  3. Restdruck und Temperatur prüfen Lasse das Wasser ablaufen, bis es lauwarm ist, um Verbrennungen zu vermeiden. Warnung: Heißes Wasser kann schwere Verbrühungen verursachen, sei besonders vorsichtig.
  4. Gehäuse öffnen Entferne die Abdeckung gemäß Handbuch. Lege Schrauben und kleine Teile geordnet ab und fotografiere die Anordnung vor dem Ausbau.
  5. Filter lokalisieren Finde Einlaufsieb oder Kartusche im Zulaufbereich. Vergleiche Lage und Bauform mit Bildern aus dem Handbuch oder deinen Fotos.
  6. Alten Filter entfernen Löse die Halterung und ziehe den Filter vorsichtig heraus. Prüfe Dichtungen und O‑Ringe und entferne Ablagerungen mit einer Bürste oder weichem Tuch.
  7. Dichtungen ersetzen Setze immer neue Dichtungen ein oder überprüfe alte auf Risse. Eine intakte Dichtung verhindert Leckagen und Folgeschäden.
  8. Neuen Filter einsetzen Vergewissere dich, dass Filtertyp und Feinheit (µm) passen. Setze den Filter korrekt ein und montiere die Halterung wieder handfest, ziehe nicht übermäßig fest.
  9. Dichtigkeit prüfen Öffne das Wasser langsam und kontrolliere alle Verbindungen auf Tropfen. Ziehe bei Bedarf leicht nach, aber vermeide übermäßigen Drehmoment.
  10. Gerät wieder in Betrieb nehmen Schalte die Sicherung ein und starte einen Funktionstest mit Warmwassernutzung. Achte auf Druck, Temperaturstabilität und ungewöhnliche Geräusche.
  11. Dokumentation Notiere Datum, Filtertyp und beobachtete Werte in deinem Wartungsprotokoll. Bewahre alte Teile kurz auf für eventuelle Rückfragen oder als Referenz.

Zusätzliche Hinweise

Wenn dein Gerät noch unter Garantie steht, prüfe die Bedingungen vor dem Eigeneingriff. Bei Unsicherheit oder komplexen elektrischen Anschlüssen zögere nicht, einen Fachbetrieb zu beauftragen.