In diesem Artikel vergleichen wir elektrische und gasbetriebene Durchlauferhitzer. Du erfährst, welche technischen Unterschiede es gibt. Wir schauen auf Anschaffungskosten und laufende Kosten. Wir erklären die Sicherheitsaspekte und die Montageanforderungen. Wir beleuchten Umweltaspekte wie CO2-Emissionen und Energieeffizienz. Zum Schluss bekommst du praktische Entscheidungshilfen. So kannst du besser einschätzen, welches Gerät zu deiner Situation passt.
Der Text ist für Einsteiger gedacht. Du brauchst keine Vorkenntnisse. Technische Begriffe erklären wir verständlich. Ziel ist, dass du nach dem Lesen sicherer entscheiden kannst. Du sparst Zeit bei der Auswahl und vermeidest typische Fehlkäufe.
Direkter Vergleich: Elektrische vs. gasbetriebene Durchlauferhitzer
Bevor du dich für ein System entscheidest, hilft ein strukturierter Vergleich. Hier zeige ich die wichtigsten technischen und praktischen Unterschiede. So erkennst du schnell, welches Gerät besser zu deinem Einsatz passt. Die Betrachtung umfasst Wirkungsgrad, Leistung, Einsatzorte, Installationsaufwand, Betriebskosten, Emissionen, Wartung, Lebensdauer und Fördermöglichkeiten. Jeder Punkt ist kurz erklärt. So kannst du gezielt weiterfragen oder Angebote besser vergleichen.
| Merkmal | Elektrischer Durchlauferhitzer | Gasbetriebener Durchlauferhitzer |
|---|---|---|
| Wirkungsgrad | Nahezu 100 % der eingesetzten Energie wird in Wärme am Zapfpunkt umgesetzt. Keine Verbrennungs- oder Abgasverluste vor Ort. | Niedriger als elektrisch wegen Abgas- und Verrohrungsverlusten. Moderne Brennwertgeräte erreichen deutlich bessere Werte. |
| Leistung | Hohe Leistungsdichten möglich. Für mehrere Zapfstellen sind häufig Geräte mit 18 bis 27 kW nötig. Netzanschluss muss passen. | Gute Dauerleistung auch für mehrere Zapfstellen. Typische Gasgeräte liefern ausreichende Warmwassermengen bei moderatem Verbrauch. |
| Einsatzorte | Ideal dort, wo ein starker Stromanschluss vorhanden ist. Kompakt für Küche oder Bad. Auch in Wohnungen nutzbar, wenn Elektroinstallation passt. | Gut bei schlechter Elektroinfrastruktur. Benötigt Gasanschluss und Abgasführung. Häufiger Einsatz in Ein- und Mehrfamilienhäusern. |
| Installationsaufwand | Elektrischer Anschluss, Leitung und Sicherungen können aufwendig sein. Montage meist einfacher, kein Abgassystem nötig. | Gasanschluss, Abgasführung und Belüftung sind erforderlich. Installation durch Fachbetrieb. Genehmigungen können nötig sein. |
| Betriebskosten | Strompreis bestimmt die Kosten. Elektrisch kann teurer sein als Gas. Bei Strom aus erneuerbaren Quellen steigen die Umweltvorteile. | Gaspreise sind in vielen Regionen günstiger pro kWh. Gesamtkosten hängen von Wirkungsgrad und Verbrauch ab. |
| Emissionen | Am Einsatzort keine direkten CO2-Emissionen. Gesamtbilanz hängt vom Strommix ab. | Direkte CO2- und NOx-Emissionen durch Verbrennung. Moderne Geräte reduzieren Emissionen, verursachen aber dennoch Verbrennungsabfälle. |
| Wartung | Geringer Wartungsaufwand. Elektrische Komponenten sind weniger wartungsintensiv. Gelegentliche Reinigung und Funktionskontrolle genügen. | Regelmäßige Wartung empfohlen. Kontrolle von Brenner, Abgasweg und Dichtungen. Oft jährliche oder zweijährige Prüfintervalle. |
| Lebensdauer | Typisch 10 bis 15 Jahre. Einfache Technik kann die Lebensdauer verlängern. Kalkempfindlichkeit hängt vom Wasser ab. | Ebenso meist 10 bis 15 Jahre. Korrosion und Verschleiß am Brenner sind mögliche Faktoren. Regelmäßige Wartung verlängert die Lebensdauer. |
| Fördermöglichkeiten | Förderungen gibt es, wenn das System mit erneuerbarem Strom gekoppelt wird oder Teil einer Effizienzmaßnahme ist. Regionale Programme prüfen. | Gasbasierte Systeme sind seltener förderfähig. Bei sehr effizienten Brennwertgeräten gibt es gelegentlich Zuschüsse. Lokale Regelungen beachten. |
Kurze Zusammenfassung
Elektrische Geräte punkten mit hoher Effizienz am Zapfpunkt und geringem Wartungsaufwand. Sie brauchen jedoch oft einen starken Stromanschluss. Gasgeräte liefern zuverlässige Leistung bei mehreren Zapfstellen und sind in Betrieb meist günstiger. Sie benötigen Gasanschluss, Abgasführung und regelmäßige Wartung. Welche Variante für dich besser ist, hängt von vorhandener Infrastruktur, den Betriebskosten in deiner Region und deinen Prioritäten bei Umwelt und Sicherheit ab.
Welcher Durchlauferhitzer passt zu welcher Zielgruppe?
Die Wahl des richtigen Durchlauferhitzers hängt stark von deiner Wohn- oder Nutzungssituation ab. Ich beschreibe hier die typischen Fälle und gebe dir eine klare Empfehlung. So kannst du schneller einschätzen, welche Technik für dich in Frage kommt.
Einfamilienhaus
Für ein Einfamilienhaus mit mehreren Badezimmern ist die Nachfrage nach Warmwasser oft hoch. Wenn ein Gasanschluss vorhanden ist, sind gasbetriebene Geräte oder eine zentrale Brennwertlösung häufig wirtschaftlich. Sie liefern gute Leistungen bei mehreren Zapfstellen. Hast du keinen Gasanschluss oder willst auf elektrische Systeme setzen, brauchst du einen starken Hausanschluss. Dann sind leistungsstarke elektrische Durchlauferhitzer eine Option.
Mehrfamilienhaus
In Mehrfamilienhäusern lohnt sich oft eine zentrale Lösung. Gasbetriebene Anlagen sind üblich, weil sie große Mengen Warmwasser zuverlässig bereitstellen. Einzelne elektrische Durchlauferhitzer pro Wohneinheit sind möglich. Sie können aber hohe Investitionen in die Elektroinfrastruktur auslösen.
Single-Haushalt und Ferienwohnung
Für Single-Haushalte oder Ferienwohnungen sind kompakte elektrische Geräte sehr praktisch. Sie sind platzsparend, einfach zu installieren und haben geringe Wartungsanforderungen. Elektrische Geräte sind zudem sicherer für gelegentliche Nutzung, weil keine Gasleitungen und Abgassysteme nötig sind.
Gewerbe
Im Gewerbe entscheidet der Bedarf. Für Büros oder kleine Gastronomie kann ein gasbetriebener Durchlauferhitzer sinnvoll sein, wenn viel Wasser gleichzeitig gebraucht wird. Für punktuelle Anwendungen sind starke elektrische Geräte möglich. Kalkuliere die Betriebskosten und das Nutzungsprofil genau.
Modernisierer mit geringem Platzangebot
Wenn du modernisierst und wenig Platz hast, sind kompakte elektrische Durchlauferhitzer oft die beste Wahl. Sie lassen sich nahe am Zapfpunkt montieren. Achte aber auf die vorhandene Elektroinstallation. Manchmal ist ein kleinerer Warmwasserspeicher die bessere Lösung.
Budgetbewusste
Budgetbewusste sollten beide Kostenarten prüfen. Gasbetriebene Geräte haben oft niedrigere Betriebskosten pro kWh. Die Installationskosten sind allerdings höher. Elektrische Geräte sind in der Anschaffung günstiger und wartungsarm. Entscheide nach deinen laufenden Kosten und nach der vorhandenen Infrastruktur.
Praktischer Tipp: Prüfe zuerst, ob ein Gasanschluss vorhanden ist und wie stark dein Stromanschluss ausgelegt ist. Das vereinfacht die Entscheidung erheblich.
Entscheidungshilfe: So findest du den passenden Durchlauferhitzer
Eine klare Entscheidung braucht wenige, aber gezielte Fragen. Gehe sie nacheinander durch. Notiere deine Antworten. So wird die Wahl überschaubarer.
Leitfragen
Gibt es einen Gasanschluss und eine geeignete Abgasführung? Wenn ja und du regelmäßig viel Warmwasser brauchst, spricht das für ein gasbetriebenes Gerät. Wenn nein oder du keine Abgasführung anbringen willst, ist ein elektrischer Durchlauferhitzer sinnvoll.
Reicht dein Stromanschluss für die nötige Leistung? Elektrische Geräte brauchen hohe Ströme bei starken Modellen. Für mehrere Zapfstellen sind 18 bis 27 kW typisch. Frag deinen Netzbetreiber oder Elektriker. Wenn der Anschluss nicht ausreicht, ist Gas oft die praktikablere Lösung.
Wie hoch ist dein Warmwasserbedarf und wie wichtig sind Betriebskosten? Bei hohem Bedarf und mehreren Nutzern sind gasbetriebene Geräte oft günstiger im Betrieb. Bei geringem oder sporadischem Bedarf sind elektrische Geräte wirtschaftlich und platzsparend.
Umgang mit Unsicherheiten
Wenn du unsicher bist, messe den Warmwasserbedarf über einen typischen Tag. Lass Elektro- und Sanitärinstallateur kurz prüfen, welche Anschlüsse möglich sind. Vergleiche nicht nur Anschaffungspreis. Kalkuliere auch Installations- und Betriebskosten über einige Jahre. Berücksichtige lokale Energiepreise und Förderprogramme.
Praktische Empfehlung
Wohnung oder Ferienwohnung mit wenig Bedarf: elektrisch. Einfamilienhaus mit hohem Bedarf und vorhandenem Gasanschluss: gasbetrieben. Modernisierer mit wenig Platz: eher elektrisch, wenn Stromanschluss passt.
Fazit
Beantworte die drei Leitfragen. Hol eine kurze Fachprüfung für Anschlüsse ein. So triffst du eine wirtschaftliche und sichere Entscheidung.
Vor- und Nachteile von elektrischen und gasbetriebenen Durchlauferhitzern
Hier findest du eine kompakte Gegenüberstellung. Die Tabelle zeigt die Hauptpunkte. So siehst du schnell, welche Lösung zu deiner Situation passt. Ich nenne klare Vorteile und typische Nachteile. Die Aussagen sind kurz gehalten. So behältst du den Überblick.
| Aspekt | Elektrischer Durchlauferhitzer | Gasbetriebener Durchlauferhitzer |
|---|---|---|
| Effizienz | Pro: Sehr hoher Wirkungsgrad am Zapfpunkt. Kontra: Gesamtbilanz hängt vom Strommix ab. |
Pro: Gute Heizleistung. Brennwertgeräte besser als ältere Modelle. Kontra: Verbrennungs- und Abgasverluste. |
| Anschaffungs- und Betriebskosten | Pro: Günstige Anschaffung. Geringer Wartungsaufwand. Kontra: Höhere Stromkosten möglich. |
Pro: Oft niedrigere Betriebskosten pro kWh. Kontra: Höhere Installationskosten. |
| Installation | Pro: Einfache Montage nahe am Zapfpunkt. Keine Abgasführung nötig. Kontra: Starkstromanschluss kann nötig sein. |
Pro: Keine teuren Netzaufrüstungen für hohe Leistungen nötig. Kontra: Gasanschluss und Abgasführung erforderlich. Fachbetrieb nötig. |
| Emissionen | Pro: Keine direkten Emissionen vor Ort. Kontra: Indirekte Emissionen abhängig vom Strommix. |
Pro: Moderne Geräte reduzieren Emissionen. Kontra: Direkte CO2- und NOx-Emissionen durch Verbrennung. |
| Versorgungssicherheit | Pro: Unabhängig von Gasversorgung. Kontra: Abhängigkeit vom Stromnetz. |
Pro: Unabhängig von Stromausfällen möglich, wenn Gasversorgung steht. Kontra: Abhängigkeit von Gaslieferung und Preisen. |
| Skalierbarkeit | Pro: Gut für einzelne Zapfstellen. Kontra: Für mehrere Zapfstellen sind große Leistungen nötig. |
Pro: Gut skalierbar für mehrere Nutzer. Kontra: Größere Anlagen und Abgaslösungen erforderlich. |
| Wartungsaufwand | Pro: Niedriger Wartungsbedarf. Kontra: Elektrische Bauteile können bei Kalkbelastung ausfallen. |
Pro: Regelmäßige Wartung hält Leistung stabil. Kontra: Höherer Prüf- und Servicebedarf. |
Kurzes Fazit
Elektrische Durchlauferhitzer sind kompakt und wartungsarm. Sie eignen sich gut für Einzelentnahmen und für Nutzer ohne Gasanschluss. Gasbetriebene Geräte sind günstiger im Betrieb bei hohem Warmwasserbedarf. Sie sind die bessere Wahl bei mehreren Zapfstellen und bei vorhandenem Gasanschluss. Prüfe vor der Entscheidung Anschlussbedingungen, laufende Kosten und deine Prioritäten bei Umwelt und Versorgungssicherheit.
Zeit- und Kostenaufwand für Planung, Anschaffung und Betrieb
Hier bekommst du realistische Einschätzungen für beide Typen. Ich nenne typische Zeitfenster und Preisspannen. Die Werte sind Durchschnittswerte. Sie hängen von deinem Standort, der vorhandenen Infrastruktur und dem gewählten Modell ab.
Zeitaufwand
Planung und Angebotseinholung dauern meist wenige Tage bis zwei Wochen. Kleinere elektrische Geräte lassen sich oft innerhalb eines Tages montieren. Bei einfachen Punktinstallationen rechnet man mit einem halben bis einem Arbeitstag. Wenn ein Starkstromanschluss oder eine Aufrüstung der Elektroverteilung nötig ist, kann die Installation ein bis drei Tage dauern. Gasgeräte benötigen mehr Vorbereitung. Prüfung des Gasanschlusses, Abgasführung und eventuell Genehmigungen verlängern die Vorlaufzeit. Der Einbau durch Installateur und Schornsteinfeger dauert in der Regel einen bis drei Tage. Bei komplexeren Sanierungen oder wenn Mauerdurchbrüche nötig sind, plane mehrere Tage bis zu zwei Wochen ein.
Kostenaufwand
Anschaffung: Elektrische Durchlauferhitzer kosten typischerweise zwischen 150 und 900 € je nach Leistung und Ausführung. Gasgeräte liegen meist zwischen 400 und 2.500 €, je nach Brennwerttechnik und Leistung.
Installation: Bei elektrischen Geräten ohne Netzaufrüstung sind Installationskosten oft 100 bis 600 €. Muss das Hausnetz aufgerüstet werden, steigen die Kosten auf 500 bis 2.500 € oder mehr. Bei gasbetriebenen Geräten rechnen viele Projekte mit 700 bis 3.500 € für Anschluss, Abgasführung und Prüfungen.
Laufende Betriebskosten: Die jährlichen Kosten hängen vom Warmwasserbedarf. Als Beispiel nehme ich einen Jahresverbrauch von 2.000 kWh nutzbarer Wärmemenge. Mit einem Strompreis von 0,30 bis 0,40 €/kWh ergeben sich Stromkosten von etwa 600 bis 800 € pro Jahr. Für Gas rechne ich mit einem Gerätwirkungsgrad von 85 Prozent. Das führt zu einem Gasbedarf von rund 2.350 kWh. Bei Gaspreisen von 0,06 bis 0,12 €/kWh liegen die Kosten bei etwa 140 bis 280 € pro Jahr. Hinzu kommen bei Gas jährliche Wartung und Prüfungen von etwa 80 bis 150 €. Elektrische Geräte haben geringere Wartungskosten.
Unsicherheitsfaktoren: Lokale Energiepreise, nötig werdende Netzaufrüstung, Wasserhärte und die Anzahl gleichzeitiger Zapfstellen. Preise für Material und Lohn variieren regional stark. Prüfe aktuelle kWh-Preise für Strom und Gas. Frag bei Netzbetreiber nach, ob ein Starkstromanschluss vorhanden ist. Lasse dir von Elektriker und Gasinstallateur Kostenvoranschläge erstellen. So bekommst du eine belastbare Kalkulation.
Wichtige Vorschriften und rechtliche Hinweise in Deutschland
Bei der Wahl und Installation von Durchlauferhitzern spielen rechtliche Vorgaben eine große Rolle. Viele Regeln dienen deiner Sicherheit. Sie betreffen sowohl gasbetriebene als auch elektrische Geräte. Hier erfährst du, worauf du achten musst und wie du Prüfungen und Genehmigungen einfach abklären kannst.
Installationsvorschriften
Elektrische Installationen müssen den VDE-Vorschriften entsprechen. Insbesondere die Normen für Niederspannungsanlagen sind relevant. Für leistungsstarke elektrische Geräte kann eine Anpassung der Hausverteilung nötig sein. Solche Arbeiten darf nur ein Elektrofachbetrieb durchführen. Gasinstallationen folgen den Regeln des DVGW und der jeweiligen Landesbauordnung. Der Anschluss an das Gasnetz und die Inbetriebnahme gehören in die Hände eines zugelassenen Fachbetriebs.
Abgasführung, Schornstein und Lüftung
Bei gasbetriebenen Durchlauferhitzern ist die Abgasführung zentral. Raumluftabhängige Geräte brauchen einen geeigneten Schornstein oder Abgaszug. Raumluftunabhängige, wandbündige Geräte führen Abgase über eine konzentrische Abgasleitung durch die Außenwand ab. Die zuständige Schornsteinfegerstelle prüft die Sicherheit und Emissionswerte. Außerdem gelten Lüftungsanforderungen, wenn das Gerät Luft aus dem Aufstellraum nutzt. Ein CO-Melder ist in Räumen mit offenen Verbrennungseinrichtungen dringend empfohlen.
Anschlussberechtigungen und Fachbetriebspflichten
Viele Arbeiten dürfen nur von autorisierten Betrieben ausgeführt werden. Das gilt besonders für Gasanschlüsse und für Änderungen an der Elektroverteilung. Als Eigentümer solltest du auf Prüfprotokolle und Abnahmebescheinigungen bestehen. Lass dir schriftlich bestätigen, dass die Installation gemäß Vorschrift erfolgt ist. Bei Unsicherheit kontaktiere deinen Netzbetreiber oder die Schornsteinfegerstelle.
Energieeffizienzstandards und Prüfpflichten
Für Warmwassergeräte gelten Energieanforderungen auf EU-Ebene. Hersteller müssen technische Daten und Effizienzkennwerte angeben. Bei gasbetriebenen Geräten sind regelmäßige Prüfungen empfohlen. Die Schornsteinfeger führt Abnahmen und Emissionsmessungen durch. Elektrische Geräte benötigen weniger Wartung. Dennoch ist eine Funktionskontrolle sinnvoll, besonders bei kalkhaltigem Wasser.
Förderprogramme und praktische Hinweise zur Prüfung
Förderprogramme gibt es vor allem für energetische Modernisierungen und für den Einsatz erneuerbarer Energien. KfW und BAFA bieten zeitweise Zuschüsse und Kredite. Prüfe aktuelle Förderbedingungen vor der Anschaffung. Praktisch gehst du so vor: Dokumente des Herstellers lesen. Netzbetreiber wegen Anschlussbedingungen fragen. Schornsteinfeger wegen Abgasanlage kontaktieren. Angebote von Fachbetrieben einholen und auf Nachweise zur Zulassung achten. So stellst du sicher, dass alle gesetzlichen Vorgaben erfüllt sind.
Warn- und Sicherheitshinweise
Beim Umgang mit Durchlauferhitzern gilt: Sicherheit hat Vorrang. Kleine Fehler können große Folgen haben. Lies die Herstelleranleitung. Halte dich an gesetzliche Vorgaben. Ziehe bei Unsicherheit immer einen Fachbetrieb hinzu.
Allgemeine Sicherheitsregeln
Verändere niemals die Anschlüsse selbst. Elektrische Arbeiten gehören in die Hände eines Elektrofachbetriebs. Gasinstallationen dürfen nur von einem zugelassenen Installateur ausgeführt werden. Prüfe, ob Schutzschalter wie FI/RCD installiert sind. Diese Schalter schützen vor lebensgefährlichen Stromunfällen.
Besondere Risiken bei gasbetriebenen Geräten
Bei Gasgeruch sofort handeln. Gefahr: Gasleck. Schalte die Gaszufuhr ab, öffne Fenster und Türen und verlasse den Raum. Zünde keine Feuerzeuge. Betätige keine elektrischen Schalter. Informiere den Gasversorger oder den Notdienst. Kohlenmonoxid ist unsichtbar und sehr gefährlich. Bei Symptomen wie Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit sofort den Raum verlassen und Hilfe rufen.
Besondere Risiken bei elektrischen Geräten
Elektrounfälle entstehen durch defekte Leitungen oder Feuchtigkeit. Berühre keine spannungsführenden Teile. Bei sichtbaren Schäden oder Funkenbildung den Gerätestecker ziehen oder die Sicherung ausschalten. Lasse Ersatzteile und Reparaturen nur vom Fachmann durchführen.
Wartung und Prüfungen
Gasgeräte brauchen regelmäßige Wartung. Die Schornsteinfeger führt Abnahmen und Emissionsmessungen durch. Elektrische Geräte sind wartungsarm. Bei hartem Wasser ist Entkalken wichtig. Fehlende Wartung verkürzt die Lebensdauer und erhöht das Risiko für Störungen.
Sofortmaßnahmen bei Gefahren
Bei Gasgeruch: Raum verlassen, Gas absperren, Notdienst kontaktieren. Bei CO-Alarmauslösung: ebenfalls sofort den Raum verlassen und Rettungsdienst anrufen. Bei Stromschlag: Nicht berühren, Strom abschalten und Notdienst rufen. Bei Brand: Wenn möglich Strom und Gas abschalten. Löschversuche nur, wenn du dich nicht in Gefahr bringst. Bei Unsicherheit immer die Feuerwehr rufen.
Wichtig: Änderungen an Gas- oder Elektroinstallation nur durch qualifizierte Fachbetriebe zulassen. So vermeidest du Risiken und bleibst rechtlich auf der sicheren Seite.
