Bei der Deinstallation geht es nicht nur um Abschrauben und Mitnehmen. Es gibt klare Risiken. Ein elektrischer Durchlauferhitzer birgt Gefahr durch Strom und Verbrühungen. Bei gasbetriebenen Geräten kommt das Risiko von Gaslecks dazu. Unsachgemäße Trennung der Wasserleitungen kann Wasserschäden auslösen. Falsch entsorgte Teile führen zu Problemen bei Entsorgung und Haftung.
Eine strukturierte Anleitung minimiert diese Gefahren. Sie hilft dir, die richtigen Vorbereitungen zu treffen. Sie zeigt, welche Schritte du selbst sicher erledigen kannst. Sie macht deutlich, wann du zwingend einen Fachbetrieb brauchst. So sparst du Zeit und vermeidest unnötige Kosten durch Schäden oder Nacharbeiten.
In diesem Artikel erkläre ich dir die notwendigen Schritte von der Vorbereitung über das sichere Abschalten von Strom, Gas und Wasser bis zur fachgerechten Entfernung und Entsorgung. Am Ende weißt du, welche Arbeiten du selbst übernehmen kannst und wann du besser einen Profi beauftragst.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Elektrischen Durchlauferhitzer deinstallieren
Werkzeuge, Schutzausrüstung und Vorbereitung
Bevor du beginnst, sammle passende Werkzeuge. Nützlich sind: Spannungsprüfer oder Multimeter, Schraubendreher, Ringschlüssel oder Rohrzange, Zange, Eimer, Lappen, Rohrverschlusskappen oder Blindstopfen, Isolierkappen und ggf. Montagewerkzeug zum Abnehmen der Halterung. Zieh Schutzbrille und Handschuhe an. Arbeite nie allein, wenn unsichere Situationen möglich sind.
- Stromkreis abschalten und sichern
Schalte den zugehörigen Leitungsschutzschalter bzw. die Sicherung im Verteiler aus. Markiere den Schalter deutlich. Wenn möglich, entferne die Sicherung oder benutze eine Sperrvorrichtung. Prüfe mit einem Spannungsprüfer, ob keine Spannung mehr an den Anschlussklemmen anliegt. Warnung: Schütze dich vor falscher Messung. Wenn du keinen sicheren Spannungsprüfer hast oder unsicher bist, rufe einen Elektriker. - Wasserzufuhr zum Gerät absperren
Schließe das Absperrventil direkt am Durchlauferhitzer. Falls kein lokales Ventil vorhanden ist, drehe die Hauswasserhauptabsperrung zu. Öffne einen warmen Wasserhahn stromabwärts, um Druck abzubauen. Sammle austretendes Restwasser mit Eimer und Lappen auf. Hinweis: Wenn die Rohrleitungen korrodiert sind, arbeite vorsichtig und erwäge einen Klempner. - Gerät entleeren und Leitung entlüften
Öffne einen Warmwasserhahn und lasse das Gerät vollständig entleeren. Entferne gegebenenfalls die Blende oder Verkleidung, um an die Wasseranschlüsse zu kommen. Achtung: Heißes Restwasser kann Verbrennungen verursachen. Warte, bis das Wasser kalt ist, wenn heißes Wasser vorhanden war. - Elektrische Leitungen kennzeichnen und abklemmen
Fotografiere die Anschlusslage oder notiere die Leiterfarben. Löse die Verschraubungen der Klemmen. Trenne nacheinander Phase(n), Neutralleiter und Schutzleiter. Isoliere freiliegende Leiter mit Isolierkappen. Warnung: Wenn Leitungen in einer Anschlussdose stark beschädigt oder unsauber verbunden sind, beauftrage einen Elektriker. - Wasseranschlüsse trennen
Schraube die Verschraubungen oder Schraubfittings an den Rohrenden ab. Benutze geeignete Schlüssel. Verschließe die Rohrenden sofort mit Blindstopfen oder provisorischen Verschraubungen. Hinweis: Eine provisorische Verschließung ist keine Dauerlösung. Lasse die Enden fachgerecht von einem Installateur dauerhaft verschließen oder neu anschließen. - Gerät von der Wandhalterung lösen
Stütze das Gerät ab. Löse die Befestigungsschrauben. Hebe das Gerät vorsichtig von der Halterung. Elektrische und Wasseranschlüsse müssen vorher sicher getrennt sein. Achte auf das Gewicht des Geräts. Bitte eine zweite Person zum Heben, wenn nötig. - Anschlussdosen prüfen und sicher verschließen
Kontrolliere die Wand- oder Anschlussdose auf Beschädigungen. Entferne lose Isolierungreste. Wenn elektrische Anschlussklemmen offen liegen, lasse einen Elektriker die Dose prüfen und verschließen. Sicherheitshalber alle freien Leiter mit Isolierkappen versehen. - Fachgerechte Entsorgung
Gib das Gerät als Elektroschrott bei einer kommunalen Sammelstelle oder zertifizierten Entsorger ab. Entferne Batterien oder Zubehör gesondert. Frage beim Wertstoffhof nach Rückgaberegeln. Hinweis: Altgeräte mit gefährlichen Stoffen benötigen oft spezielle Entsorgung. - Nacharbeiten planen
Lasse die Rohranschlüsse und die Elektroinstallation bei Unsicherheit von einem Profi prüfen. Insbesondere dann, wenn du veraltete Leitungen, ungewöhnliche Anschlussarten oder einen großen Leistungsbedarf des Durchlauferhitzers vorfindest. Ein Elektriker muss die Endabnahme übernehmen, wenn feste Leitungen verändert wurden.
Wann rufst du einen Elektriker? Bei Unsicherheit über Stromversorgung. Bei fehlendem Spannungsprüfer. Bei Mehrphasenanschluss oder beschädigten Anschlussklemmen. Bei unsauberer oder korrodierter Elektroinstallation.
Sicherheits- und Warnhinweise
Elektrizität
Lebensgefahr durch Strom. Schalte vor allen Arbeiten die zugehörige Sicherung aus. Prüfe die Spannung mit einem geprüften Spannungsprüfer. Isoliere freiliegende Leiter sofort. Wenn du keinen sicheren Spannungsprüfer hast oder die Anschlussart unklar ist, rufe einen Elektriker. Bei Mehrphasenanschluss, beschädigten Leitungen oder korrodierten Klemmen darfst du nicht weiterarbeiten.
Wasserschäden
Wasser kann erhebliche Schäden anrichten. Schließe das Absperrventil direkt am Gerät oder die Hauptwasserzufuhr. Baue Druck ab, indem du einen Wasserhahn öffnest. Sammle austretendes Wasser mit Eimern und Lappen. Verschließe freigelegte Rohrenden sofort mit Blindstopfen oder provisorischen Verschraubungen. Beachte: Provisorische Verschlüsse sind nicht dauerhaft. Lasse die Rohre bei Bedarf von einem Installateur dauerhaft verschließen.
Verbrennungsgefahr
Warme Leitungen und Restwasser können Verbrennungen verursachen. Lasse das System abkühlen. Trage hitzebeständige Handschuhe, wenn du heiße Teile berühren musst. Öffne warme Wasserhähne vorsichtig, um heißen Wasserstrahl zu vermeiden.
Mietrechtliche und haftungsrechtliche Folgen
Ohne Zustimmung des Vermieters drohen rechtliche Folgen. Frage vor Eingriffen in fest installierte Anlagen den Vermieter um Erlaubnis. Dokumentiere Eingriffe schriftlich. Bei Schäden haftest du für Reparaturkosten. Manche Versicherungen decken Schäden nur bei fachgerechter Arbeit durch einen Betrieb.
Allgemeine Verhaltensregeln
- Trage Schutzbrille und Arbeitshandschuhe.
- Arbeite mit einer zweiten Person, wenn schwere Teile bewegt werden müssen.
- Fotografiere Anschlusslagen vor dem Lösen für die spätere Dokumentation.
- Entsorge Altgeräte fachgerecht als Elektroschrott.
- Wenn du zweifelst: beauftrage einen Fachbetrieb. Das vermindert Risiko und Haftung.
Zeit- und Kostenaufwand
Zeitaufwand
Die reine Demontage eines elektrischen Durchlauferhitzers durch eine handwerklich versierte Person dauert meist zwischen 1 und 2 Stunden. Das gilt, wenn Anschlüsse leicht zugänglich sind und keine Überraschungen auftreten. Kommen Rohrarbeiten oder das Abdichten von Leitungen dazu, planst du 2 bis 4 Stunden ein. Bei komplexen Fällen mit verputzten Leitungen, korrodierten Verschraubungen oder wenn Elektroanschlüsse neu gesichert werden müssen, kann die Arbeit bis zu einen Arbeitstag dauern. Müssen Wände repariert oder Neuinstallationen vorgenommen werden, verlängert sich der Zeitraum auf mehrere Tage.
Kostenaufwand
Typische Kostenpositionen und grobe Beträge:
- Werkzeug: Ein Spannungsprüfer und Grundwerkzeug kosten einmalig etwa 50 bis 150 €, falls du sie noch nicht hast.
- Material: Blindstopfen, Dichtungen, Isolierkappen kosten meist 10 bis 50 €.
- Entsorgung: Die Abgabe als Elektroschrott kostet oft 0 bis 25 € je nach Sammelstelle oder Gebühren des Entsorgers.
- Fachbetrieb: Elektriker verlangen üblich 50 bis 100 €/h. Klempner liegen oft bei 45 bis 90 €/h. Viele Betriebe haben eine Mindestanfahrtspauschale von 50 bis 150 €.
- Zusatzkosten: Nacharbeiten wie neue Rohrabschlüsse, Wandreparatur oder Prüfbescheinigungen können 100 bis 500 € oder mehr kosten.
Ein reines DIY-Projekt bleibt oft unter 100 €, wenn Werkzeug vorhanden ist und nur einfache Teile gekauft werden. Mit einem Fachbetrieb liegst du schnell bei 200 bis 600 € oder mehr, je nach Aufwand. Faktoren die die Kosten stark beeinflussen sind das Alter und die Einbausituation des Geräts, verborgene oder schadhaft Leitungen, ob ein Mehrphasenanschluss vorliegt und die örtlichen Handwerkerpreise. Plane einen Puffer ein. Das vermeidet böse Überraschungen.
Rechtliche Vorgaben und Vorschriften
Elektrische Sicherheit und VDE-Vorschriften
Arbeiten an festen elektrischen Anlagen unterliegen strengen Regeln. Nach den VDE-Vorschriften dürfen Eingriffe an der Hausinstallation nur durch eine Elektrofachkraft erfolgen. Das gilt besonders bei Änderungen an Zuleitungen, Sicherungen oder bei Mehrphasenanschlüssen. Bei unsachgemäßer Arbeit drohen Brandgefahr und Haftungsansprüche. Lass daher elektrische Abklemmen und Neuanschlüsse vom Elektriker prüfen. Eine Prüfbescheinigung ist empfehlenswert, wenn Leitungen verändert wurden.
Wasserinstallation und Trinkwasserschutz
Wasserinstallationen unterliegen der Trinkwasserverordnung und technischen Regeln wie denen des DVGW. Maßnahmen, die die Trinkwasserqualität beeinträchtigen können, müssen fachgerecht ausgeführt werden. Das betrifft zum Beispiel das Verschließen von Rohrenden oder den Einbau von Rückflussverhinderern. Bei Unsicherheit beauftrage einen Installateur. Unsachgemäße Arbeiten können zur Kontamination führen. Das zieht Schadenersatzforderungen nach sich.
Mieter- und Vermieterpflichten
Der Vermieter ist für die Instandhaltung der fest installierten Anlagen verantwortlich. Eingriffe durch den Mieter bedürfen in der Regel der Zustimmung des Vermieters. Ohne Erlaubnis kannst du schadensersatzpflichtig werden. Dokumentiere jede Änderung schriftlich und bewahre Rechnungen und Prüfberichte auf. Wenn du als Vermieter Veränderungen veranlasst, stelle sicher, dass qualifizierte Fachbetriebe arbeiten und Prüfnachweise vorliegen.
Entsorgungsvorschriften
Elektrische Durchlauferhitzer zählen zu Elektroaltgeräten. Nach dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) dürfen sie nicht im Hausmüll entsorgt werden. Gib das Altgerät bei kommunalen Sammelstellen oder einem zertifizierten Entsorger ab. Viele Händler nehmen Altgeräte bei Neukauf zurück. Beachte lokale Regelungen und erfrage mögliche Gebühren.
Praktische Hinweise zur Einhaltung
Hole vor Beginn bei Unklarheiten rechtliche oder fachliche Auskunft ein. Frage gezielt nach einer schriftlichen Bestätigung der Arbeiten. Bewahre Prüfbescheinigungen und Entsorgungsnachweise auf. Wenn du Arbeiten teilweise selbst ausführst, lasse kritische Schritte wie das Abklemmen der festen Elektroanlage von einer Elektrofachkraft überprüfen. So reduzierst du Haftungsrisiken und erfüllst Vorschriften.
Häufige Fragen zur Deinstallation
Wer darf einen Durchlauferhitzer deinstallieren?
Grundsätzlich darfst du als Hausbesitzer oder handwerklich versierter Mieter einfache Demontagearbeiten durchführen, wenn du nur das Gerät abnimmst und keine feste Elektroinstallation veränderst. Eingriffe an der festen Hausinstallation, an Sicherungen oder Zuleitungen müssen von einer Elektrofachkraft vorgenommen werden. Wenn du Zweifel an der Elektroanschlussart oder an der Leitungsqualität hast, beauftrage einen Elektriker.
Muss ich den Strom vorher abmelden?
Du musst die zugehörige Sicherung im Sicherungskasten abschalten und mit einem Spannungsprüfer die Spannung prüfen, bevor du an den Anschlüssen arbeitest. Eine Abmeldung beim Energieversorger ist für die einfache Demontage nicht nötig. Wenn Änderungen an der festen Installation erfolgen, sollte ein Elektriker die Arbeiten durchführen und prüfen.
Wie entsorge ich das Altgerät richtig?
Elektrische Durchlauferhitzer fallen unter das Elektro- und Elektronikgerätegesetz. Du darfst das Gerät nicht in den Hausmüll werfen. Gib es bei einer kommunalen Sammelstelle ab oder nutze die Rücknahmemöglichkeit beim Händler. Frage beim Wertstoffhof nach, ob eine Gebühr anfällt.
Was kostet es, einen Elektriker zu beauftragen?
Elektriker berechnen in der Regel zwischen etwa 50 und 100 Euro pro Stunde. Hinzu kommt oft eine Anfahrtspauschale von 50 bis 150 Euro. Für eine einfache Abklemmen und Entfernung sind meist ein bis zwei Stunden realistisch, sodass du mit rund 100 bis 300 Euro rechnen solltest. Bei komplexen Fällen oder Nacharbeiten kann der Preis deutlich höher ausfallen.
Kann ich das Gerät einfach abkoppeln und die Leitungen provisorisch verschließen?
Provisorische Verschlüsse sind nur kurzfristig sinnvoll, um akute Lecks zu stoppen. Dauerhafte Abdichtungen und Anschlussarbeiten sollten von einem Installateur ausgeführt werden. Dokumentiere alle Maßnahmen und lasse besonders die Elektroanschlüsse von einem Fachmann prüfen. So vermeidest du Folgeschäden und Haftungsprobleme.
Troubleshooting: Häufige Probleme bei der Deinstallation
Die Tabelle zeigt dir typische Probleme, wahrscheinliche Ursachen und klare Handlungsempfehlungen. Lies zuerst die Problemspalte. Vergleiche dann Ursache und Lösung. Bei Unsicherheit folge der Lösungsempfehlung und rufe gegebenenfalls eine Fachkraft.
| Problem | Ursache | Lösung / Handlungsempfehlung |
|---|---|---|
| Auslaufende Verbindungen | Defekte oder verhärtete Dichtungen. Lockere Verschraubungen nach dem Lösen. | Gerät entleeren und Druck abbauen. Verschraubungen nachziehen oder Dichtung ersetzen. Rohrenden sofort provisorisch mit Blindstopfen verschließen. Bei Undichtigkeit Installateur beauftragen. |
| Sicherung nicht abgeschaltet | Sicherung falsch beschriftet oder übersehen. | Schalte die richtige Sicherung im Verteiler aus. Prüfe mit einem geprüften Spannungsprüfer das Fehlen von Spannung. Lebensgefahr durch Strom. Bei Zweifel Elektriker rufen. |
| Festsitzende Verschraubungen | Korrosion oder Kalkablagerungen | Korrosionslöser anwenden und mit geeignetem Werkzeug arbeiten. Temperatur kurzfristig erhöhen kann helfen. Vorsicht, um Rohre nicht zu beschädigen. Bei brüchigen Leitungen Klempner hinzuziehen. |
| Beschädigte elektrische Leitungen | Alter, mechanische Beschädigung beim Lösen | Arbeiten an beschädigten Leitungen nur im spannungsfreien Zustand. Leiter isolieren und Anschlussdose prüfen. Wenn Aderisolation fehlt oder Leitungen beschädigt sind, muss eine Elektrofachkraft die Reparatur durchführen. |
| Kein Spannungsprüfer vorhanden | Fehlende Sicherheitsausrüstung | Spannungsprüfer kaufen oder ausleihen. Alternativ Elektriker beauftragen. Arbeite niemals ohne verlässliche Spannungsprüfung. |
Zusammenfassung: Viele Probleme lassen sich mit Ruhe, dem richtigen Werkzeug und einem Spannungsprüfer lösen. Bei beschädigten Leitungen oder unsicherer Elektroinstallation greife nicht selbst ein. Hole dann eine Elektrofachkraft oder einen Installateur.
Häufige Fehler vermeiden
Strom nicht vollständig abgeschaltet
Ein häufiger Fehler ist, die falsche Sicherung auszuschalten oder nur den Automaten halb abzuschalten. Prüfe immer mit einem geprüften Spannungsprüfer, ob wirklich keine Spannung mehr anliegt. Schalte die richtige Sicherung aus und markiere sie. Wenn du unsicher bist, rufe einen Elektriker. Arbeite niemals an Anschlüssen ohne bestätigte Spannungsfreiheit.
Wasserzufuhr nicht entleert
Wer das System nicht entlüftet, riskiert Wasserschäden. Schließe das Absperrventil am Gerät oder die Hauptzufuhr. Öffne einen warmen Wasserhahn stromabwärts und lasse das Gerät leerlaufen. Halte Eimer und Lappen bereit. Verschließe offene Rohrenden sofort provisorisch, damit kein Wasser austritt.
Unsachgemäßes Abschneiden oder Isolieren von Kabeln
Kabel einfach abschneiden oder blanke Leiter offen lassen ist gefährlich. Fotografiere die Anschlusslage vor dem Lösen. Markiere Leiter und Klemmen. Entferne Leitungen nur spannungsfrei. Isoliere freie Leiter mit passenden Isolierkappen. Bei beschädigter Isolierung oder unklaren Anschlussarten beauftrage eine Elektrofachkraft.
Rohrenden nicht fachgerecht verschlossen
Provisorische Verschlüsse können undicht werden. Verwende geeignete Blindstopfen oder temporäre Verschraubungen sofort nach dem Trennen. Plane zeitnah eine dauerhafte fachgerechte Verschließung durch einen Installateur. Dokumentiere alle provisorischen Maßnahmen und informiere den Handwerker über die verwendeten Teile.
Fehlende Dokumentation und Kommunikation mit dem Vermieter
Viele Probleme entstehen, weil Mieter ohne Zustimmung arbeiten. Informiere den Vermieter vorab und hole eine schriftliche Freigabe ein. Bewahre Fotos, Rechnungen und Prüfprotokolle auf. So vermeidest du Haftungsansprüche und sorgst für klare Nachweise bei Rückfragen.
