Ein Durchlauferhitzer erhitzt Wasser erst beim Bedarf. Das spart Platz im Vergleich zu einem großen Warmwasserspeicher. In manchen Situationen kann er als zusätzliche Warmwasserquelle dienen. In anderen Fällen ist er keine sinnvolle Lösung. Es kommt auf den Bedarf, die Installationsbedingungen und die Energiekosten an.
Dieser Artikel erklärt dir, wann ein Durchlauferhitzer eine gute Ergänzung ist. Du erfährst die technischen Grundlagen, die Vor- und Nachteile, Hinweise zur Installation und rechtliche Aspekte. Außerdem gebe ich Tipps zur Auswahl und Berechnung der Leistung. So kannst du besser entscheiden, ob ein Durchlauferhitzer bei dir Sinn macht und wie du ihn sinnvoll einsetzt.
Analyse: Einsatz von Durchlauferhitzern als zusätzliche Warmwasserquelle
Ein Durchlauferhitzer kann gezielt Engpässe bei Warmwasser ausgleichen. Er liefert warmes Wasser nur bei Bedarf. Das spart Platz und reduziert Speicherverluste. Ob er als zusätzliche Quelle taugt, hängt von Leistung, Wassermenge und Installation ab. In der folgenden Gegenüberstellung findest du die wichtigsten Kriterien für typische Durchlauferhitzer-Typen und gängige Alternativen wie Warmwasserspeicher und zentrale Heizanlagen.
Vergleich gängiger Systeme
| System | Typische Leistung | Durchsatz (bei +35–40°C) | Energieeffizienz | Einsatzgebiet | Vor- und Nachteile |
|---|---|---|---|---|---|
| Elektrischer Durchlauferhitzer (Leistungsstark) | 11–27 kW | 2–6 l/min | Gute Direktnutzung. Keine Speicherverluste. | Dusche, Einzelnutzungen, Nachrüstung | + Kompakt. + Sofort warm. – Hoher Strombedarf bei mehreren Zapfstellen. |
| Elektrischer Durchlauferhitzer (Mehrpunkt / Durchsatzbegrenzung) | 7–13 kW | 1–3 l/min | Sehr gut bei punktuellem Bedarf. Effizient bei geringer Nutzung. | Waschbecken, kleine Bäder, Gäste-WC | + Günstig in Anschaffung. + Platzsparend. – Nicht geeignet für mehrere große Zapfstellen. |
| Gas-Durchlauferhitzer | Leistungsbereich variabel | 3–10 l/min je nach Gerät | Hohe Effizienz bei großen Durchsätzen. Abgasanlage nötig. | Mehrere Zapfstellen, hohe Durchsatzanforderung | + Leistungsstark. + Günstiger Betrieb bei Gaspreisvorteil. – Zusätzliche Installation und Wartung. |
| Warmwasserspeicher (Boiler) | Nennkapazität 50–300 l | Hoher Kurzzeitdurchsatz möglich | Weniger effizient wegen Standby-Verlusten | Haushalte mit Spitzenbedarf, zentrale Versorgung | + Hohe Kurzzeitverfügbarkeit. – Platzbedarf. – Wärmeverluste. |
| Zentrale Heizanlage mit Warmwasserspeicher | Abhängig vom Heizkessel | Hoher Durchsatz möglich | Effizienz durch Betriebsoptimierung. Speicherverluste beachten | Mehrfamilienhäuser, zentrale Versorgung | + Zentral gesteuert. + Hohe Versorgungssicherheit. – Komplexe Technik. – Platzbedarf. |
Zusammengefasst: Ein Durchlauferhitzer ist eine sinnvolle zusätzliche Warmwasserquelle, wenn du punktuellen Bedarf hast. Er lohnt sich bei Platzmangel und bei Einzelentnahmestellen. Für dauerhaften hohen Bedarf oder mehrere gleichzeitige Zapfstellen ist ein leistungsstarker Gas-Durchlauferhitzer oder ein Speicher oft besser. Prüfe vor der Entscheidung die benötigte Leistung, die vorhandene Elektro- oder Gasinstallation und die laufenden Kosten.
Für wen eignet sich ein Durchlauferhitzer als zusätzliche Warmwasserquelle?
Ein Durchlauferhitzer kann in vielen Situationen sinnvoll sein. Er passt nicht für alle. Entscheidend sind dein Warmwasserbedarf, die vorhandene Installation und dein Budget. Im Folgenden findest du typische Nutzerprofile und Hinweise, wann ein Durchlauferhitzer eine gute Lösung ist.
Single-Haushalte und Paare
Für eine oder zwei Personen ist ein elektrischer Durchlauferhitzer oft ideal. Er liefert ausreichend Warmwasser für Dusche und Waschbecken. Die Anschaffung ist meist günstig. Der Platzbedarf ist gering. Auch wenn du in einer Wohnung mit begrenztem Platz lebst, ist die Lösung praktisch. Achte auf die elektrische Anschlussleistung. Manche Wohnungen erlauben keine Aufrüstung. Kläre das vorher mit dem Vermieter oder der Hausverwaltung.
Familien
Bei mehreren Personen ist Vorsicht geboten. Ein einzelner kleiner Durchlauferhitzer reicht selten aus. Bei parallelen Zapfstellen kann die Versorgung leiden. Für Familien sind größere Geräte oder mehrere Einheiten nötig. Alternativ bleibt ein Warmwasserspeicher die bessere Wahl. Kosten und Komplexität steigen. Prüfe die Spitzenlasten und die vorhandene Elektro- oder Gasinfrastruktur.
Ferienwohnung und Gästezimmer
In Ferienwohnungen ist ein Durchlauferhitzer eine gute Option. Er ist platzsparend und sorgt für schnelle Verfügbarkeit nach Belegungswechsel. Du kannst Energie sparen, weil kein Speicher dauerhaft warmgehalten werden muss. Für kurze Belegungszeiten ist die Tank-to-use-Effizienz oft vorteilhaft.
Werkstatt und kleines Gewerbe
Für Handwerksbetriebe, Werkstätten oder kleine Gastronomie kann ein Durchlauferhitzer sinnvoll sein. Er eignet sich für Waschbecken und gelegentliche Duschvorgänge. Für kontinuierlichen, hohen Warmwasserbedarf ist er jedoch weniger praktisch. Dann sind gasbetriebene Geräte oder zentrale Systeme effizienter.
Mieter und Vermieter
Mieter müssen die Zustimmung des Vermieters einholen. Manche Vermieter bevorzugen zentrale Lösungen. Für Vermieter kann ein Durchlauferhitzer eine einfache Nachrüstoption sein. Er spart Platz und reduziert anfängliche Kosten. In Mehrfamilienhäusern sind häufig abnahme- und genehmigungsrechtliche Aspekte zu beachten.
Kurz gesagt: Für punktuellen Bedarf, kleine Wohneinheiten und platzkritische Situationen ist ein Durchlauferhitzer oft eine gute Ergänzung. Bei hohem simultanem Bedarf lohnt sich die Prüfung von leistungsfähigeren oder zentralen Systemen. Berücksichtige die Anschlussbedingungen und die laufenden Kosten vor der Entscheidung.
Entscheidungshilfe: Sollst du einen Durchlauferhitzer zusätzlich installieren?
Wenn du überlegst, einen Durchlauferhitzer nachzurüsten, hilft ein strukturiertes Vorgehen. Beantworte die folgenden Fragen ehrlich. Ergänze die Antworten durch eine technische Prüfung vor Ort.
Leitfragen
Wie viel Warmwasser wird tatsächlich benötigt? Messe oder schätze die gleichzeitigen Zapfstellen. Ein kleiner Durchlauferhitzer reicht für Waschbecken oder Einzel-Duschen. Für mehrere gleichzeitige Duschen brauchst du deutlich mehr Leistung oder mehrere Geräte.
Welche Anschlussbedingungen sind vorhanden? Prüfe die elektrische Anschlussleistung oder die Gasversorgung. Viele Altbauten haben keine ausreichende Elektrokapazität. Lass die Anschlussbedingungen von einem Elektriker oder Installateur prüfen, bevor du ein Gerät kaufst.
Wie ist das Verhältnis von Anschaffungs- zu Betriebskosten? Ein elektrischer Durchlauferhitzer ist oft günstig in der Anschaffung. Der Strompreis kann die Betriebskosten jedoch hoch treiben. Gasgeräte sind in der Praxis oft sparsamer bei hohem Durchsatz. Kalkuliere beides und berücksichtige deinen Verbrauch.
Unsicherheiten kurz erklärt
Stromkapazität ist häufig der limitierende Faktor. Ohne ausreichende Absicherung kann ein leistungsstarker Durchlauferhitzer nicht betrieben werden. Ein Umbau der Elektrik ist teuer. Kläre das vorab.
Rechtliche und vermieterbezogene Aspekte können eine Rolle spielen. Mieter brauchen meist Zustimmung für fest installierte Geräte. In Mehrfamilienhäusern sind Abnahmen und Brandschutz zu beachten. Frag bei der Hausverwaltung oder dem Vermieter nach.
Kosten-Nutzen hängt von Nutzungsmuster und Energiepreisen ab. Für punktuellen Bedarf rechnet sich ein elektrischer Durchlauferhitzer schnell. Bei dauerhaft hohem Bedarf ist ein Speicher oder ein gasbetriebenes System oft wirtschaftlicher.
Fazit
Wenn du punktuellen Warmwasserbedarf hast und die Anschlüsse passen, ist ein Durchlauferhitzer eine sinnvolle Ergänzung. Bei hohem oder gleichzeitigem Bedarf empfiehlt sich die Prüfung leistungsfähigerer Lösungen. Lass vor der Entscheidung eine technische Prüfung durchführen. So vermeidest du Fehlkäufe und Überraschungen bei den Installationskosten.
Typische Anwendungsfälle: Wie Durchlauferhitzer im Alltag eingesetzt werden
Durchlauferhitzer kommen oft genau dann ins Spiel, wenn du eine pragmatische, platzsparende Lösung brauchst. Die folgenden Szenarien zeigen typische Alltagssituationen. Sie helfen dir einzuschätzen, wann ein Gerät sinnvoll ist und wann nicht.
Renovierung eines Badezimmers
Stell dir vor, du renovierst ein älteres Bad. Der vorhandene Boiler ist klein und veraltet. Du willst nicht gleich die gesamte Sanitär- und Elektrotechnik austauschen. Ein elektrischer Durchlauferhitzer lässt sich oft platzsparend montieren. Er liefert bei Bedarf warmes Wasser. Vorteil ist die geringe Einbauzeit. Nachteil kann die fehlende Anschlussleistung sein. Wenn die Elektroverteilung nicht ausreicht, wird es teuer. Sinn macht der Einsatz, wenn du punktuellen Bedarf hast und die Elektroanschlüsse passen.
Zweiter Badanschluss oder Gästebad
Du richtest ein Gäste-WC mit Dusche ein. Ein großer Speicher wäre überdimensioniert. Ein kleiner Durchlauferhitzer sorgt für ausreichend warmes Wasser bei kurzen Nutzungen. Vorteil ist die Unabhängigkeit vom Hauptsystem. Nachteil ist die begrenzte Durchflussmenge. Für gelegentliche Nutzung ist die Lösung ideal. Für parallele Nutzung mehrerer Duschen ist sie ungeeignet.
Ferienwohnung
In einer Ferienwohnung wechselst du häufig die Belegung. Ein Durchlauferhitzer vermeidet Wärmeverluste durch einen ständig warmen Speicher. Er fährt nur hoch, wenn Wasser entnommen wird. Vorteil sind geringe Standby-Verluste und schneller Warmwasserzugriff nach längerer Leerstandzeit. Nachteil kann bei hoher Auslastung der Gäste das Temperaturhalten sein. Sinnvoll ist der Einsatz bei moderater Belegung und wenn du Energiekosten sparen willst.
Gartenhaus oder Außenbereich
Für ein Gartenhaus oder die Außendusche ist oft kein Platz für einen Boiler. Ein kleiner elektrischer Durchlauferhitzer bietet ausreichenden Komfort. Er ist mobil einsetzbar und leicht zu installieren. Nachteil: Frostschutz und geeignete Schutzmaßnahmen bei Außeninstallation sind nötig. Der Einsatz lohnt sich bei gelegentlicher Nutzung und wenn die Elektroversorgung vor Ort vorhanden ist.
Handwerksbetrieb und Werkstatt
In Werkstätten brauchst du meist warmes Wasser an Waschbecken oder für Reinigung. Ein Durchlauferhitzer liefert sofort warmes Wasser. Vorteil ist die niedrige Investition und die einfache Nachrüstung. Nachteil ist die begrenzte Menge bei ständigem Bedarf. Für gelegentliche Nutzung und für Waschplätze ist der Einsatz sinnvoll. Für kontinuierliche Prozesse mit hohem Verbrauch sind gasbetriebene Durchlauferhitzer oder zentrale Systeme oft besser.
Im Alltag zeigt sich: Ein Durchlauferhitzer ist praktisch bei punktuellem Bedarf und bei Platzmangel. Er eignet sich weniger für dauerhaft hohen oder gleichzeitigen Bedarf. Prüfe vor der Entscheidung die Anschlussbedingungen und dein Nutzungsverhalten. So findest du die passende Lösung für dein Projekt.
Häufige Fragen zu Durchlauferhitzern als zusätzliche Warmwasserquelle
Kann ein Durchlauferhitzer das bestehende Warmwassersystem ergänzen?
Ja, ein Durchlauferhitzer kann ergänzend eingesetzt werden. Er eignet sich besonders für einzelne Zapfstellen wie Gäste-WC oder neues Zweitbad. Wichtig ist, dass die Kombination technisch abgestimmt wird. Kläre Anschlussarten und Temperaturregelung mit dem Installateur.
Welche Anschlussbedingungen sind zu prüfen?
Prüfe die elektrische Absicherung oder die Gasversorgung. Viele ältere Sicherungen reichen für leistungsstarke elektrische Geräte nicht aus. Ein Elektriker muss die Kapazität und die Leitung prüfen. Bei Gasgeräten sind Abgaswege und Aufstellungsbedingungen relevant.
Welche Leistung brauche ich für eine Dusche?
Die benötigte Leistung hängt von Zulauftemperatur und gewünschter Warmwassertemperatur ab. Für eine einzelne Dusche sind oft 18 bis 24 kW ausreichend. Niedrigere Leistungen reichen nur bei sehr geringen Durchflussraten. Lass die genaue Berechnung durch einen Fachmann durchführen.
Wie hoch sind die Betriebskosten im Vergleich zu einem Warmwasserspeicher?
Elektrische Durchlauferhitzer haben keine Standby-Verluste. Das reduziert die Verluste gegenüber einem Speicher. Der Strompreis macht den Betrieb oft teurer als Gas oder effizient betriebene zentrale Systeme. Rechne mit deinem Nutzungsverhalten und aktuellen Energiepreisen.
Muss der Vermieter zustimmen, wenn ich als Mieter einen Durchlauferhitzer installieren will?
Ja, in den meisten Fällen ist die Zustimmung des Vermieters erforderlich. Eingriffe in die Haustechnik verändern die Wohnung. Kläre außerdem Brandschutz und Abnahmen in Mehrfamilienhäusern. Dokumentiere Vereinbarungen schriftlich, um spätere Streitigkeiten zu vermeiden.
Kauf-Checkliste: Was du vor dem Kauf prüfen solltest
Prüfe die folgenden Punkte, bevor du einen Durchlauferhitzer auswählst. Die Liste hilft Käufern und Planern, Fehlentscheidungen zu vermeiden.
- Benötigte Leistung. Ermittele den Leistungsbedarf in kW basierend auf Zulauftemperatur und gewünschter Warmwassertemperatur. Kalkuliere für alle gleichzeitig genutzten Zapfstellen, damit das Gerät nicht unterdimensioniert ist.
- Elektrische Anschlusskapazität. Prüfe vorhandene Sicherungen und Leitungen. Lass einen Elektriker klären, ob ein Anschlussupgrade nötig ist und welche Absicherung das Gerät erfordert.
- Durchflussmenge. Achte auf die Herstellerangaben in Litern pro Minute bei konkret gewünschtem Temperaturanstieg. Stimmen Durchfluss und Leistung nicht überein, liefert das Gerät womöglich nicht die gewünschte Temperatur.
- Montageart und Aufstellort. Kläre, ob das Gerät wand- oder untertischmontiert werden soll und ob Platz, Zugänglichkeit und Frostschutz vorhanden sind. Bei Gasgeräten sind Abgasführung und Aufstellbedingungen zu beachten.
- Energieeffizienz und Betriebskosten. Vergleiche Strom- oder Gasverbrauch und rechne mit deinen Energiepreisen. Beachte, dass elektrische Geräte keine Standby-Verluste haben, aber je nach Tarif teurer im Betrieb sein können.
- Wasserqualität und Kalkschutz. Hartes Wasser erhöht Verkalkung und reduziert die Lebensdauer. Prüfe Entkalkungsoptionen, Wartungsintervalle und ob ein Wasserenthärter sinnvoll ist.
- Wartungsaufwand und Service. Informiere dich über empfohlene Wartungsintervalle, Austauschteile und Kundendienst in deiner Region. Für Gasgeräte sind regelmäßige Inspektionen Pflicht.
- Garantie, Zertifikate und fachgerechter Einbau. Achte auf Garantiezeiten und Prüfsiegel wie CE oder DVGW bei Gasgeräten. Plane die Installation durch einen qualifizierten Fachbetrieb ein, um Haftungs- und Versicherungsfragen zu vermeiden.
Zeit- und Kostenaufwand für die Nachrüstung eines Durchlauferhitzers
Die Nachrüstung eines Durchlauferhitzers ist meist schneller und günstiger als der Austausch eines Speichers. Der tatsächliche Aufwand hängt stark von der vorhandenen Installation ab. Plane immer eine Vor-Ort-Prüfung durch einen Elektriker oder Installateur ein.
Zeitaufwand
Ein einfacher Austausch oder die Montage eines kleineren Geräts an einer vorhandenen Steckdose dauert oft 2 bis 4 Stunden. Bei Wandmontage mit kurzer Leitungsführung sind 1 Tag inklusive Probebetrieb realistisch. Wenn eine Erweiterung der Elektroverteilung nötig ist oder eine Gas- und Abgasanlage installiert werden muss, können 1 bis 3 Tage oder mehr anfallen. Bei komplexen Nachrüstungen mit Leitungsausbau und eventuell Beantragungen vorab sind mehrere Tage bis Wochen einzuplanen.
Kostenaufwand
Gerät: Einfache elektrische Durchlauferhitzer kosten etwa 100 bis 300 Euro. Leistungsstärkere Elektrogeräte liegen bei 300 bis 900 Euro. Gas-Durchlauferhitzer beginnen bei rund 400 Euro und können bis 1.500 Euro oder mehr kosten.
Material und Kleinteile: Rohrmaterial, Dichtungen und Befestigungen meist 50 bis 300 Euro.
Elektroinstallation: Wenn der vorhandene Anschluss passt, rechnet man mit 150 bis 400 Euro für Anschluss und Absicherung. Bei notwendigen Verteilertausch oder Zähleraufwertung steigen die Kosten auf 800 bis 2.500 Euro.
Montage durch Fachbetrieb: Einfache Montage meist 150 bis 500 Euro. Bei Gasgeräten, Abgasführung oder umfangreicher Rohrführung kann die Montage 500 bis 1.500 Euro oder mehr kosten.
Laufende Betriebskosten: Rechne mit ca. 0,30 bis 0,45 Euro pro kWh Strom. Ein 10 kW-Gerät, das 10 Minuten läuft, verbraucht rund 1,7 kWh. Eine einzelne Dusche kostet damit etwa 0,50 bis 0,75 Euro. Höhere Leistung oder längere Nutzung erhöht die Kosten proportional.
Wesentliche Einflussfaktoren sind die vorhandene Elektro- oder Gasinfrastruktur, benötigte Leistung, Lage des Geräts, Anforderungen an Abgasführung und lokale Tarife. Hol dir vor der Entscheidung mehrere Angebote und eine elektrische Prüfung. Das reduziert Überraschungen bei Zeit und Kosten.
